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Lebensgeschichte

Die 3 magischen Wunder der Liebe Teil 2 – der Verkuppelungsversuch

Wie angekündigt folgt heute Teil 2 unserer Love Story.

Es war etwa Mitte Mai 2003. Unser Vorgesetzter hatte Geburtstag und lud damals die ganze Abteilung zum Essen auswärts in ein Gasthaus ein. Philipp und ich wir saßen damals nebeneinander und wir verstanden uns gut. Die Liebe zum Anderen blieb allerdings erstmal noch geheim. Niemand von uns beiden traute sich etwas zu sagen, aus Angst vor Zurückweisung.

Trotzdem hatte eine Kollegin den richtigen Riecher sozusagen, dass aus mir und Philipp ja mal mehr werden könnte. Das Gasthaus war außerhalb von Klagenfurt und sie erklärte sich bereit, uns nach Hause zu bringen. Ich wohnte zu dieser Zeit noch im Wohnheim des Blindenverbandes, hatte dort eine kleine Wohneinheit. Ich ging zuerst auch fest davon aus, dass sie mich dorthin bringen würde, die Adresse hatte sie schon, und dann eben den Philipp noch nach Hause. Er hatte damals schon die Wohnung, in der wir jetzt nach wie vor leben.

Aber nein, es kam alles anders. Sie lieferte mich und Philipp bei ihm zu Hause ab, mit den Worten: „Ihr könnt Euch ja noch einen schönen, gemeinsamen Abend machen. Ich finde, ihr passt sehr gut zusammen.“

Mir war die Situation eher unangenehm, als das ich mich darüber gefreut hätte. Wir waren beide so perplex, sodass wir keinen Widerspruch einlegen konnten. Im Grunde liebten wir uns ja gegenseitig, aber es war halt noch nicht offiziell.

Da war ich nun, ich, eh noch ganz frisch in der Abteilung, und da lande ich plötzlich, im Grunde bei einem völlig fremden Menschen zu Hause. Ich war komplett mit der Situation überfordert, weil es so ungeplant war. Auch Philipp war iritiert. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich mir: „Hoffentlich ist es ihm überhaupt recht, dass ich jetzt bei ihm bin. Ich bin ja schließlich seine Arbeitskollegin.“ Philipp war, wie es schien auch etwas überfordert. Die neue Arbeitskollegin plötzlich bei ihm zu Hause. …

Okay, wir beschlossen, das Beste daraus zu machen. Um die Stimmung etwas aufzulockern gingen wir auf ein Getränk ins Nahegelegene Café. Er war ein Gentleman und lud mich darauf ein.

An diesem Abend passierte ansonsten nichts von Wegen Liebe und Romantik. Wir waren beide etwas angespannt. Er schlief in dieser Nacht auf dem Sofa und ließ mir sein Bett. Am nächsten Morgen sind wir gemeinsam in die Arbeit gefahren.

Natürlich fragte dann sogleich die Kollegin nach, ob wir gestern einen schönen Abend gemeinsam hatten. Ich glaube, wir erwiderten so etwas wie: „Ja, war ganz nett.“

Tja, das war Teil 2 unserer wahren Liebesgeschichte.

Im nächsten Teil kommt das Liebesgeständnis, und welches magische Wunder uns in diesem Zusammenhang geschickt wurde. Die Serie geht mit Teil 3 am 23. Mai weiter, bevor dann am 29. Mai der Vierte und letzte Teil erscheint.

Also, Fortsetzung folgt…

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Singkreis Session am Sonntag

Poah, war das heute wieder super! Heute am Abend wieder einmal bei der Singkreis Session gewesen, im Franz von Sales-Zentrum, nicht weit von unserem Zuhause entfernt. Einmal waren wir schon dort, ja, ich glaube im März, habe ich glaub ich auch hier im Blog erwähnt. Der April ist uns irgendwie durch die Lappen gegangen, denn dieser Singkreisabend ist jeden ersten Sonntag im Monat, wie wir heute erfahren haben. Haben uns nun in den Emailverteiler eingetragen, um keine Termine mehr zu verpassen. Diesmal habe ich rein zufällig auf Facebook von der Veranstaltung gelesen.

Beim Hingehen hat es uns ordentlich gefröstelt, es ist winterlich mit Nieselregen bzw. hat es sich schon wie leichter Schneeregen angefühlt. Da habe ich mir so gedacht: „Ach, wärs nicht doch besser gewesen, in der warmen Wohnung zu bleiben?“. Aber nein, ich habs nicht bereut, und dem Philipp hat es ebenso großen Spass gemacht.

Diese Musikveranstaltungen, einerseits trommeln/rasseln im Steinkreis und eben die Singkreise mit Mantren und spirituellen Liedern ist für mich/uns eine große Bereicherung, denn sie geben uns die Möglichkeit, mit Gleichgesinnten in Kontakt, und beim Singen/Musizieren etwas aus uns raus zu kommen. Ich bin eh sehr viel alleine, großen Freundeskreis haben wir auch nicht, somit tut es gut, Freizeitaktivitäten zu haben, wo man wenigstens 1-2 Mal pro Monat mit anderen Menschen in Kontakt kommt. Also für mich ist es zumindest wichtig, hin und wieder aus dem sogenannten Schneckenhaus raus zu kommen.

Heute beispielsweise eine liebe Freundin dort getroffen. Wir treffen uns eher selten, sie hat kein Handy, daher sind Verabredungen eher schwierig. Wenn dann kommuniziert sie mit dem Computer über Internet, Facebook und Email. Sie sagt, sie mag kein Handy, es ist ihr lästig, dieses Ding ständig bei sich zu haben. Okay, das soll jeder so machen, wie er möchte.

Die Session selbst begann mit Achtsamkeits- Entspannungsübungen, bei sich ankommen, den eigenen Körper bewusst wahrnehmen, etc. dann noch Übungen für die Stimme. Hier bei diesen Singkreisen gibt es kein Richtig oder falsch. Jede Stimme ist einzigartig, dies wurde heute noch einmal extra betont. Und trotzdem ist es gut, sich stimmlich, sozusagen auf zu wärmen. Das ist eben das Gute, jeder wird dort so akzeptiert und angenommen, wie er/sie eben ist. Ja, jeder ist eine Bereicherung für die ganze Gruppe. Manche singen lieber, ein Anderer sorgt lieber mit Instrumenten für den passenden Rhythmus, oder beides, singen und musizieren. Ja, sogar einfach nur zu hören ist erlaubt. Ich gehöre zu jenen, die von jedem ein Bisschen was machen, mal singen daneben mit den Klanghölzern zum Rhythmus beitragen, oder nur musizieren, manchmal auch, wenn auch eher selten, einfach nur zuhören. Ich wippe oft mit dem Körper im Takt zu den Liedern mit.

Ein besonders in Erinnerung gebliebenes Lied gab es für mich heute zwar nicht, aber die Gesamtenergie, die ganze Gruppe, wie Stimmen und Takt harmoniert haben, das war einfach stimmig. Eine junge Mutter mit Baby war auch mit dabei, und so brav das Kleine. In der Pause fragte Philipp die Frau, ob die Musik für das Baby nicht viel zu laut wäre. Sie erwiderte, dass sie während der Schwangerschaft bereits viel gesungen hat, auch schon öfter bei diesen Singkreisen dabei war. Das Kind war in einem Tragegeschirr ganz nah bei der Mutter. Da glaube ich schon, dass ihre Stimme für das Kind eine beruhigende Wirkung hatte. Erst dann wirklich zum Schluss, wo eh schon Aufbruchstimmung herrschte, fing das Baby zu schreien an. Perfektes Timing also. 😉

Wir sind sehr dankbar, dass uns eine Teilnehmerin angeboten hat, uns mit dem Auto nach Hause zu bringen. Es hat ja geregnet, da nahmen wir das Angebot gerne an.

So, hiermit komme ich für heute zum Ende, denn das Wochenende war ansonsten eher unspektakulär.

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Maiausflug mit Blumen und See

Danke, Du wunderbare Natur, dass wir Dich heute genießen durften.
Ausflug, Spaziergang beim See und Philipp hat Fotos gemacht. Es war ein Traumwetter!

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Beschwerde ist raus

Philipp hat, mit mir gemeinsam, weil ja morgen Feiertag ist, und somit wohl niemand telefonisch erreichbar sein wird, eine Beschwerdemail an die Stadtwerke Mobilität geschrieben, die da lautet:

Sehr geehrte Damen und Herren!

Heute um 19:40 Uhr, als meine Frau und ich im Bus Linie 61, Wagen 52 über die Villacher Straße nach Hause fahren wollten, stieg auch eine junge Frau ein, die nur einen 50 € Schein dabei hatte und sich einen Fahrschein kaufen wollte. Der Fahrer fuhr sie regelrecht an, wieso sie kein Kleingeld dabei hatte („sie könne doch in einem Geschäft wechseln gehen“ (zu dieser Zeit waren alle Geschäfte längst geschlossen)). Nur widerwillig hat er ihr den Fahrschein gegeben und ihr den 50 € Schein gewechselt. Außerdem senkte er den Bus nicht ab als wir bei der Station Obirstraße aussteigen wollten, obwohl meine Frau eine Blindenschleife am Arm hatte und kleinwüchsig ist und ich eine Halbseitenlähmung habe. Meine Frau ist regelrecht aus dem Bus gestolpert, weil kurz darauf bereits die Gehsteigkante war. Den Busfahrer ließ es kalt und er dachte nicht einmal daran den Bus abzusenken.

Ich finde es höchst fragwürdig, wie man solch einen empathielosen und griesgrämigen Menschen überhaupt als Busfahrer einsetzen kann.

Mit freundlichen Grüßen
Familie Knapp“
Warum stelle ich das in den Blog? Ich will anderen Mut machen, dass man sich nicht alles gefallen lassen muss.

Die Frau mit dem 50 Euro-Schein hat ebenfalls bei dem Busfahrer anklingen lassen, dass die Aktion, die er sich geleistet hat, für ihn unangenehme Folgen haben könnte. Er wollte ihr zwar seinen Namen nicht nennen, aber eben anhand der Zeitangabe, Buslinie und Wagennummer lässt sich schon herausfinden, wer da den Bus gelenkt hat. Der Fahrer meinte nur daraufhin, jaja, soll sie tun, was sie will, mir doch wurscht, so auf die Art halt.

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Lachsforellenfilet auf Spargelrisotto + heiße Himbeeren mit Vanilleeis

Gestern waren wir in unserem Lieblingsrestaurant am Abend essen, einfach das Leben feiern, dass es gerade so gut läuft, Philipp sein 25-Jähriges Dienstjubiläum und mein erstes Buch. Der Eintragstitel sagt schon aus, was wir gegessen haben. Es war wie immer vortrefflich.

Nun mag ich Forelle ja eigentlich nicht so gerne, den Geschmack schon, aber wegen den, meist vielen Gräten. Aber das Forellenfilet war sehr gut ausgelöst. Hätte mich jetzt fast verschrieben, „Firellenfolet“. *lach*

Naja und das Dessert hat auch genau gepasst, weil ich schon die ganze Zeit wiedermal Gusto auf Himbeeren mit Vanilleeis hatte.

Ja und wie immer das Personal freundlich und zuvorkommend. Das ganze Ambiente hat einfach wieder gepasst.

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Was für ein Tag!!!

Ich muss/will unbedingt noch einen Abschlusseintrag zum Tag schreiben.

Was für ein Tag!!! Zuerst das Lange, schöne Telefonat, dann die erste Rezension zum Buch, und schließlich noch am Abend trommeln und rasseln im Steinkreis im Europapark, mit anderen, Netten Menschen. Ich spielte mit meinen Klanghölzern.

Mit einer, die wir schon öfters bei Veranstaltungen getroffen haben, habe ich Telefonnummern ausgetauscht. Sie meinte nämlich, jedesmal, wenn sie mich bzw. uns sieht freut sie sich so sehr. Da meinte ich so spontan: „Naja, vielleicht könnten wir mal ein Treffen ausmachen.“. Sie war sofort begeistert, notierte sich meine Nummer im Handy und wählte mich an, sodass ich auch ihre Nummer drauf habe und in die Kontakte aufnehmen kann. Ich würde mich freuen, wenn sich hier eine Freundschaft entwickelt.

Ich bin müde, aber doch nicht müde, klingt komisch und widersprüchlich, ich weiß. Mein Körper zeigt schon Müdigkeitsanzeichen, häufiges Gähnen, aber mein Kopf arbeitet noch auf Hochturen. Es ist heute, (mittlerweile gestern) so viel passiert, so viel Positives.

Das Einzige, worüber ich mich etwas geärgert habe ist, dass wir am Abend beim Radfahren mit dem Tandem eine Panne hatten. Plötzlich war beim Vorderreifen die Luft heraußen und es gab kein Weiterkommen mehr. Also Rad stehen gelassen, abgesperrt, und die restliche Strecke zu Fuß zum Park gegangen. Auf dem Heimweg haben wir das Tandem wieder geholt und es nach Hause geschoben. Ich habe über die Fahrradpanne extra erst zum Schluss geschrieben, weil ich den Ärger darüber nicht in den Mittelpunkt stellen wollte und den Fokus auf das Positive richten wollte.

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Ostern 2019, eine Zusammenfassung

Karsamstag/Ostersamstag:

Mit Schwiegermutter bei der Speisenweihe gewesen, die unter freiem Himmel, vor der Kirche stattfand.

Dann gemütlich in ihrer Wohnung Osterjause genossen. Sie war diesmal sehr freundlich, hat sich über unsere Gesellschaft sehr gefreut.

Abends dann noch alle gemeinsam in der Ostermesse gewesen. (Siehe Inspiration/Geschichte Das kleine Licht und das große Feuer).

Ostersonntag:

Im Garten gesessen, das schöne Wetter genossen, und Abends nochmals Osterjause gegessen, die uns Schwiegermutter noch mit gegeben hat.

Ostermontag:

In aller Frühe war ich schon mal wach, schaute ins Email-Postfach und entdeckte dort ein liebes Feedback zu meinem Buch, von einer ehemaligen Schulkollegin, die sich das Buch, wie sie schrieb, als Ostergeschenk gekauft, heruntergeladen, und sogleich gelesen hat. Wir sind auch auf Facebook befreundet, wobei sie dort nur noch sehr selten ist, darum hat sie mir die Mail geschrieben. Ich werde ihr heute noch zurückschreiben, möchte auf jeden Fall in Kontakt bleiben, damit wir uns austauschen können.

Zu Mittag fuhren wir zum Supermarkt, Billa beim Bahnhof, Getränke-Vorräte auffüllen. Wir machen das nur sehr, sehr selten, dass wir am Sonn- oder Feiertag einkaufen fahren. Aber es ist ein Wahnsinn, wie viel dort los war, als wäre die ganze Stadt schon am Verhungern. Wir waren froh, als wir dort wieder draußen waren.

Dann im Bus auf dem Rückweg, als wir beim Aussteigen waren, wünschte Philipp dem Busfahrer beinahe frohe Weihnachten statt frohe Ostern. Er hat es noch rechtzeitig gemerkt und schnellstmöglich ausgebessert. Das klang dann in etwa so: „Frohe Weihnachten noch äh natürlich frohe Ostern.“. Ich konnte mich vor Lachen fast nicht mehr einkriegen. Der Busfahrer war freundlich, erwiderte: „Ja, Ihnen auch noch frohe Ostern.“. Während ich die Situation unglaublich lustig fand, wäre er, also Philipp wohl am Liebsten im Boden versunken, so peinlich war es ihm. Ich versuchte ihn etwas zu beruhigen, erzählte von einer ähnlichen Situation, einmal in meiner Schulzeit, kam ich nach der Mittagspause um 13:30 Uhr in die Klasse und sagte laut „Guten Morgen!“. War mir damals auch sehr peinlich, aber passiert ist passiert. 😉

Das erste Eis in diesem Jahr haben wir uns heute auch gegönnt, ganz ohne Müll, in einem Eisbecher aus Waffel, den Becher konnten wir also mitessen. Heute ist noch dazu Welttag der Erde. Umso weniger Müll, desto besser, darum find ichs gut, dass es essbare Eisbecher gibt. 🙂

Fazit: Es war ein sehr schönes Ostern 2019 und die Zeit verging wie immer im Flug, morgen muss er wieder arbeiten. Schwiegermutter fragte mich eh irgendwann bei der Osterjause, ob mir untertags so ganz alleine nicht langweilig wäre? Ich verneinte, erstens fällt mir immer eine Beschäftigung ein, und zweitens bin ich ja nie ganz alleine, denn die Katzen wollen schließlich auch beachtet und beschäftigt werden. Ein schönes Ostergeschenk fürs Herz war/ist das schöne Email-Feedback. Heuer gab‘s wirklich wichtige Ostergeschenke, Geschenke fürs Herz, die schöne harmonische Zeit mit der Schwiegermutter, das schöne Wetter, die stimmungsvolle Speisenweihe und abends Ostermesse mit dem Feuer und den kleinen Kerzen. Ja, so viel Schönes und Wertvolles gab‘s heuer zu Ostern. Dafür bin ich, sind wir, sehr dankbar.

So beende ich jetzt diesen ausführlichen Oster-Eintrag.

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Mantras und Mandalas – Nepali Neujahrsfest

Gestern am Abend waren wir noch unterwegs. Mir wäre ansonsten zu Hause nur die Decke auf den Kopf gefallen. Und nach dem tiefen Fall am Freitagabend brauchte ich etwas positive Abwechslung.
Am 14. April beginnt in Nepal das neue Jahr und so wurde bei Edles am Heuplatz – spiritual Supply ein Nepali-Neujahrsfest gefeiert.
Ich kenne mich mit der nepalesischen Zeitrechnung zwar nicht aus, wusste bis vor kurzem nicht einmal, dass dort der Beginn eines neuen Jahres an einem ganz anderen Datum ist, aber egal. Wir wollten ohnehin schon längst mal diesen Shop mit Kunsthandwerk, Räucherwerk, usw. aus Nepal besuchen, und mit der Veranstaltung mit dem Fest ergab es sich endlich.
Es wurde ausgelassen musiziert und getanzt, Mantras gesungen und mit Gitarre, Harmonium und Trommeln begleitet. Ein Mantra ging mir besonders zu Herzen, blieb mir im Ohr, Shiva Shambho. Auf Youtube gibt es unzählige Versionen von Mantren, hier eine von Shiva Shambho, die mir recht gut gefällt:

Und hier noch eine, eher rockige, poppige Version, mit englischem Text, wo das Shiva Shambho nur als Refrain genutzt wird.

Philipp fragte mich: „Das sind Mandalas, die da gesungen werden oder?“ Ich: „Nein, Mandalas werden gemalt, und dies hier sind Mantras.“ …
Dann meinte er: „Draußen auf die Fensterscheiben werden Mantras aufgemalt.“ Äh ja, 😉 wieder verwechselt, natürlich wurden da Mandalas aufgemalt. Ich fand diese Verwechslung, was gesungen und was gemalt wird, Mantras und Mandalas irgendwie süß. 😉
Eine schöne Begegnung hatten wir mit Ina, die uns gleich beim Eintreten in den Shop ganz herzlich in Empfang nahm, etwas zu trinken anbot und wir kamen sofort in ein Gespräch, waren sofort auf einer Wellenlänge. Sie war hellauf begeistert, weil wir so ein schönes Paar sind, wie sie sagte, und als ich erwähnte, dass ich Gedichte schreibe. Sie gab uns ihre Visitenkarte. Heute schickte ich ihr eine Email, mit einer kleinen Texte-Auswahl. Ich freue mich schon auf den Austausch, weil sie selbst auch Gedichte schreibt, wie sie uns sagte. Dann schenkte Ina uns ein Päckchen Räucherstäbchen. „Eyes of the Lord Buddha Handmade in Nepal“, so ähnlich steht es auf der Verpackung drauf. Philipp hat es mir vorgelesen.
Mit so einem herzlichwarmen Empfang habe ich schon gar nicht gerechnet, ich fühle mich so reich beschenkt, nein nicht einzig durch das Materielle Geschenk der Räucherstäbchen, sondern vielmehr durch die Begegnung mit Ina, ein Geschenk fürs Herz.
Fazit, es war ein wunderschöner Abend. Und wieder wird mir klar, wie nah das Schöne und das Dunkle, Licht und Schatten beieinander liegen. Denn in dieser depressiven Phase hat mir dieses Fest ein Stück weit Freude, Licht und Wärme geschenkt, und dafür bin ich dankbar.

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Freizeitmesse und Ostermarkt +Oma-Gedanken und Erinnerungen

An diesem Wochenende findet die Freizeitmesse in Klagenfurt statt. Wir waren gestern dort. Sind so durch die Hallen geschlendert, aber war für uns nix besonderes dabei.

Im Bereich des Vergnügungsparks lecker zu Mittag gegessen. Danach in die Stadt gefahren, wo wir am neuen Platz ein paar Runden über den Ostermarkt gebummelt sind. Dort bei einem Café/Bäckerei Kaffee/Kakao und Kuchen als Dessert eingenommen. Für zu Hause haben wir einen kleinen original Kärntner Reindling mit genommen.

Es war ein netter Bummel, weit entspannter, als in den überfüllten Hallen der Messe. Für Kinder gibt es im Rahmen des Ostermarkts auch eine kleine Vergnügungsparkmeile, mit Bummelzug, Kinderkarussell und Ponnyreiten. In diesem Zusammenhang hat sich eine Augenblickskomik ergeben: Ein Mann ging bei uns vorbei und fragte so im Vorbeigehen: „Gibt es hier nicht auch was für die Eltern zum Fahren?“ Das fanden wir total witzig. Naja warum nicht? … Aber wenn der Herr, vermutlich ein Familienvater, auch was fahren will, müsste oder musste er zum Vergnügungspark im Rahmen der Freizeitmesse, der ist weit größer. 😉

Heute in der Früh zum Frühstück haben wir den Reindling angeschnitten. Lecker, der ist echt original, so in der Art, wie ihn meine Oma, die Mutter meiner Mutter auch immer gemacht hat. Und wieder fühlte ich, sie war/ist da, also nicht physisch, sie starb Mai 2017. Aber sie schickt mir oft so viele Zeichen, dass sie noch da ist, z.B. Durch Gerüche. Gestern als wir bei den Ponnys vorbei gingen, dieser Geruch nach Heu und den Pferden, sofort lebhafte Erinnerungen, an den Bauernhof der Großeltern. Oder eben durch diesen Kärntner Reindling, den Geschmack, die originale Machart und Füllung.

Den Schutzengel, den sie mir geschenkt hat, trage ich nach wie vor mit der Kette um den Hals. Ich habe ihn gerade in die Hand genommen, meine Augen geschlossen und gesagt: „Danke Oma, dass Du noch da bist.“ Sie war immer wie eine Mutter für mich. Bei ihr fühlte ich mich wohl. Sie gab mir stets das Gefühl, wertvoll und geliebt zu sein. Oh wie habe ich als Kind geweint, immer dann, wenn ich wieder Abschied von ihr nehmen musste. Damals haben wir ja noch in Wien gewohnt und waren nur in den Ferien zu Besuch in Kärnten. Es fühlte sich immer so an, als würde man mich meiner Mutter entreißen. Die Erinnerungen so lebhaft, wie ein Film in meinem Kopf.

So, zurück in die Gegenwart. Den heutigen Sonntag werden wir eher gemütlich verbringen. Evtl nur ein kleiner Spaziergang, ansonsten einfach gemütlich. Philipp muss morgen eh wieder arbeiten.

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Kleiner Abendausflug

Abendliche Radausfahrt zum Uniwirt, der sich etwa 1km von uns zu Hause entfernt befindet, eben wie der Name schon sagt, nahe der Universität Klagenfurt.

Die Luft war/ist angenehm kühl und die Bewegung hat, am Ende dieses, doch recht faulen Samstags so richtig gut getan. Nach der, wenn auch nicht sonderlich langen Fahrt mit dem Rad, genießt man Essen und trinken noch mehr, noch intensiver.

Die Krönung des kulinarischen Abends war das Dessert, Vanilleeis mit heißen Himbeeren und Schlagsahne.

Dann sind wir wieder nach Hause geradelt. Ja, es war ein netter abendlicher Ausflug.